Archive for Januar, 2008
Heilsamer Strom: die Elektrokrampftherapie
Mittwoch, Januar 2nd, 2008Bei einer lebensbedrohlichen katatonen Schizophrenie hilft letztlich nur die Elektrokrampftherapie. Die Betroffenen fiebern stark, leiden unter starkem Flüssigkeitsverlust und ihr vegetatives Nervensystem entgleist (typische Symptome: Blutdruckabfall oder starkes Schwitzen). Ärzte leiten dann kurze Stromimpulse durch das Gehirn der Patienten und lösen damit einen künstlichen epileptischen Anfall aus. In vielen Fällen reichen sechs Behandlungen aus, damit […]
Über die Erkrankung und das Behandlungskonzept aufzuklären
Mittwoch, Januar 2nd, 2008Einsicht fördert den Therapieerfolg
Es liegt in der Natur der Schizophrenie, dass sich manche Patienten nicht über ihre Krankheit im Klaren sind oder sie nicht wahrhaben wollen. Es fällt ihnen schwer einzusehen, dass sie Hilfe benötigen und regelmäßig Medikamente einnehmen müssen. Nur so gelingt es aber, die Symptome in Schach zu halten, das Suizidrisiko zu senken […]
Manchmal nötig: mehrere Medikamente
Mittwoch, Januar 2nd, 2008Meistens reicht für die Schizophreniebehandlung ein einziges Medikament aus. Wenn durch die Behandlung mit nur einem Wirkstoff die Krankheitssymptome jedoch nicht in den Griff zu bekommen sind, kann der Arzt vorübergehend oder dauerhaft auf zusätzliche Arzneimittel zurückgreifen. Die Auswahl richtet sich danach, welche Symptome vorherrschen (z. B. Antidepressiva bei Depressionen, angstlösende Medikamente oder ein zweites […]
Medikamenteneinnahme - Spritzen statt schlucken
Mittwoch, Januar 2nd, 2008Für all jene Patienten, die die regelmäßige Medikamenteneinnahme immer wieder vergessen oder krankheitsbedingt verweigern, bieten sich sogenannte Depot-Neuroleptika an. Diese spritzt der Arzt in mehrwöchigen Abständen.
