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Heilsamer Strom: die Elektrokrampftherapie
By admin | Januar 2, 2008
Bei einer lebensbedrohlichen katatonen Schizophrenie hilft letztlich nur die Elektrokrampftherapie. Die Betroffenen fiebern stark, leiden unter starkem Flüssigkeitsverlust und ihr vegetatives Nervensystem entgleist (typische Symptome: Blutdruckabfall oder starkes Schwitzen). Ärzte leiten dann kurze Stromimpulse durch das Gehirn der Patienten und lösen damit einen künstlichen epileptischen Anfall aus. In vielen Fällen reichen sechs Behandlungen aus, damit sich der Zustand der Patienten langsam wieder verbessert.
Ohne Narkose und mit Anschnallen - die Zeiten sind längst vorbei. Heute „verschläft” der Patient den Krampfanfall ganz entspannt: Unter Sauerstoffbeatmung erhält er eine kurze Vollnarkose und einen Zahnschutz. So kann er sich während des Krampfanfalls nicht selbst verletzen.
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